Tiefe

Hier einmal zwei verschiedene Versionen eines Gedichts - einmal mit Reim und einmal ohne!

Unten rauscht das Wasser,
bedrohlich und kalt.
Du stehst bereits am Geländer,
es versucht dich aufzuhalten.
Doch vergebens!
Du schwingst dich darüber,
selbst in purer Verzweiflung,
siehst du noch wunderschön aus.
Du stürzt hinab in die unendliche Tiefe,
tauchst ab ins dunkle Schwarz.
Jetzt seh ich dich nimmer,
bist nur noch ein Schimmer.
  
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Das Wasser rauscht in starken Wellen,
lässt Sachen an den Klippen zerschellen.

Es rauscht bedrohlich und kalt,
doch niemand gibt dir den notwendigen Halt.

Es macht dir nichts aus,
mir wäre es ein Graus.

In deinen Augen flammen Brände,
du siehst und sehnst das Ende.

Der Schwung übers Geländer,
du stürzt in die Tiefe hinab,
es sieht aus wie ein Bündel flatternder Bänder,
tauchst in dunkle, schwarze Wasser hinab.


Jetzt seh ich dich nimmer,
bist nur noch ein Schimmer.

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